22. - 26. November 2022: "Kriegs-Kunst" Verarbeitungen von Günther Baechler. Die Ausstellung wurde mit zwei thematischen Abenden abgerundet. 

Trotz des etwas abschreckenden Titels wurde die Ausstellung von rund neunzig Interessierten gut aufgenommen. Die dreizehn grossformatigen Exponate lösten zahlreiche Gespräche aus, die sich sowohl um die künstlerische Verarbeitung von Kriegsbildern, als auch den brutalen Krieg in der Ukraine drehten. Im Künstlergespräch, das an die Vernissage anschloss, erläuterte Günther Baechler, warum und auf welche Weise er die Kriegseindrücke verarbeitete. Im Frühjahr prägten Wut und Empörung die fünf Variationen zum Thema "There is a crack in everything, that is where the light gets in"  (aus der Hymne von Leonard Cohen). Wollte man den Bildern einen Namen geben, könnte man in Anlehnung an die Kunstgeschichte titeln: "dies irae", Tage des Zorns. Die im Herbst entstandenen Werke untersuchen dagegen die spezifischen Bilder, welche die Zerstörung und die Folgen des Angriffs hinterlässt. Anhand des letzten der ausgestellten Bilder erklärt der Künstler, warum er die Form des Triptychons gewählt hat; die Dreiteilung gibt ihm die Möglichkeit, die zerstörte Lebenswelt, den Täter als auch die Hoffnung auf Frieden in einem Bild zu vereinigen.

Am Freitagabend führte Professor Laurent Goetschel die Anwesenden in ein differenziertes Gedankengebäude ein, welches er zur Bearbeitung der Frage nach dem Ende des Krieges in der Ukraine aufgebaut hat. Zu Beginn fragte er zur Überraschung der Zuhörenden: "Ich weiss eigentlich nicht, warum dieser krieg begonnen hat; wie soll ich da sein Ende voraussehen?" Als Experte der Konfliktforschung und -bearbeitung brachte er damit zum Ausdruck, dass es keine monokausale Erklärung weder für diesen, noch für andere Kriege gibt. Hypothetisch fügte er dann eine Reihe von Einflussfaktoren an, welche als Gründe für diesen Krieg herangezogen werden können. Er verzichtete denn auch auf eine Festlegung, betonte aber, dass er aufgrund der gegenwärtigen Lage und Dynamik davon ausgehe, dass der Krieg noch länger dauern könnte. Keine Seite, das heisst, weder Putin noch Selenski, kann gegenwärtig  ohne das Risiko des eogenen Machtverlusts auf einen Kompromiss setzen. In zahlreichen Redebeiträgen verzichteten die Gäste auf die übliche Polarisierung in dieser Frage; sie fügten dem Vortrag zusätzliche Facetten hinzu: Deserteure und Kriegsdienstverweigerer, der innere Machtzerfall in Moskau, die Zivilgesellschaft als Triebfeder für gesellschaftlich-politische Veränderungen, die Wirtschaft, aber auch die Resilienz der Ukraine sind alles Themen, die über die Frage von weiteren Krieg oder baldigen Friedensverhandlungen entscheidend sind.

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr grosses Interesse und ihre Bereitschaft zum offenen Gespräch. Diese düstere Novemberwoche 2022 wird uns in sehr guter Eriinerung bleiben.

20. - 28. August 2022: KiM Kunst im Mittelpunkt Ausstellung "In meinem Element". 12 Künstlerinnen und Künstler stellten ihre Werke in der Galerie und im Garten aus. www.kimkunst.de

25. Juni 2022: Offenes Atelier Kunsthof Holm

31. Mai 2022: Georgien-Themenabend "Kräuter, Kunst und Krieg"

Unsere Veranstaltung war mit rund vierzig interessierten Teilnehmenden gut besucht. Viele der Anwesenden hatten einen Bezug zu Georgien und zeigten sich besorgt über die Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Das Thema "Kräuter, Kunst und Krieg" erlaubte es uns, zeitnah und anschaulich - mittels zahlreicher Handy-Fotos - über unsere Georgien-Eindrücke zu berichten. Diese gewannen wir durch Marens Aufenthalt auf dem Land, wo sie zusammen mit den Frauen der landwirtschaftlichen Kooperative "Chaduna" die Auswirkungen der Pandemie und über künftige Projekte im Dorf Argokhi (Kachetien) sprechen konnte. Der Ukraine-Krieg beschäftigt auch die grosse Künstlergemeinde in Tbilisi, welche durch Künstler:innen aus Russland, die dem System Putin entkommen wollten, zusätzliches Potential erhält. Überhaupt scheinen der Kreativität keine Grenzen gesetzt zu sein, wenn es um den visuellen Ausdruck der Solidarität mit der Ukraine geht. Anders als in Deutschland wehen von vielen Gebäuden ukrainische Fahnen. Graffiti in der ganzen Stadt verurteilen zum Teil auf drastische Weise die russische Aggression. Restaurants, Cafés und Bars lassen nur Gäste herein, die sich ausdrücklich gegen den Kriegsverbrecher Putin stellen. Der Kontrast zwischen dem gesellschaftlichen breiten Engagement vieler Georgier:innen und der Regierung von Premierminister Gharibashvili könnte nicht grösser sein. Letzterer zeigt sich gegenüber dem nördlichen Nachbarn ungewohnt kleinlaut. Ob die fast unterwürfige Haltung des "Georgischen Traums" (so heisst die Regierungspartei) eine begründete Vorsichtsmassnahme vor dem Hintergrund der eigenen Kriegserfahrungen mit dem monströsen Nachbarn oder eine lange geplante und schrittweise Annäherung an Russland ist, darüber streiten sich die georgischen Geister, aber auch die Freunde aus dem Westen. Jedenfalls gab es genug Stoff für einen lebhaften Abend, der beim Probieren von naturbelassenen georgischen Weinen aus dem Kvevri (Tonkrug) ausklang.



12. bis 27. November 2021: "Grenzwertiges" in Zeiten von Corona und anderen Krisen, Malerei von Günther Baechler in der Galerie Kunsthof Holm. Coronabedingt mussten leider der Themenabend "Grenzwertiges und Transformationen" und die Finissage abgesagt werden. Es ist geplant, den Themenabend nachzuholen.


22. Oktober bis 20. November 2021: "Transformationen" Malerei von Günther Baechler in der Elbgalerie Winter, in Hamburg Blankenese. Die Ausstellung wurde eröffnet von Dr. Paul Seger, Schweizerischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin.

"Das Gute im Schlechten herausfordern; darum geht es letztlich", sagt Günther Baechler, "und bei dieser Ausstellung geht es um die Symbolkraft von Geschehnissen und das Abstrahieren von realen Situationen, um die Transformation von zwischenmenschlichen Beziehungen im Konflikt und die Transformation von den Mensch-Natur-Beziehungen in Zeiten wachsender globaler Herausforderungen. In diesen Transformationen eröffnen sich immer wieder Chancen und Möglichkeiten".

 www.elbgalerie-winter.de 

Fotos: Maren Haartje

Foto: Carsten Koch

29. August bis 5. September 2021: "Aus der Mitte", die Jubiläumsausstellung 15+1 der Künstlergruppe KiM (Kunst im Mittelpunkt)

Coronabedingt fand die KiM-Jubiläumsaustellung anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens in diesem Jahr statt. So wurde aus 15+1 das einheitliche Format 1,5 m x 1,0 m für die vielfältigen Arbeiten der 11 Künstlerinnen und Künstler. Rund 500 Besucherinnen und Besucher haben sich die Ausstellung in der Galerie Kunsthof Holm und im Garten angeschaut.

Weitere Informationen und Eindrücke auf der Website von KiM:  www.kimkunst.de

Fotos: Carsten Koch und Maren Haartje


9. August 2020: "land art", neue Bilder von Günther Baechler im KUNSTHOF-Garten

"Die Corona-Pandemie hat mein künstlerisches Schaffen der letzten Monate bestimmt. Es war fast so unausweichlich, wie das unerwartete und seltsame Virus selbst. Noch im Winter 2019/20 befasste ich mich mit meinem Thema der "Grenzen" bzw. der "Grenzerfahrungen", "Grenzziehungen" und "Grenzüberschreitungen". In dieser Zeit entstanden die Bilder "Flüchtlingsboot", "Waldbrand" und "Hong Kong". Ende Februar besuchten Maren und ich noch eine internationale Tagung der ARTas Foundation (www.artasfoundation.ch) zum Thema "Art at Risk". Die Tagung an der Kunsthochschule Zürich beschäftigte sich mit der Auseinandersetzung von Kunstschaffenden mit Konflikten, Krisen und Katastrophen. Das international gut besuchte Forum war bereits von hygienischen Massnahmen zum Schutz vom sich ausbreitenden Virus überschattet. Erst nach unserer Rückkehr nach Holm schlug dann die Krise richtig ein: Reisewarnungen, Schlagbäume runter, Lock down, Masken, Distanz zu Familie und Freund:innen. Die Behörden wurden aktiv wie selten, während die Menschen von den Strassen und öffentlichen Plätzen verschwanden. Und die Nachrichtensendungen befassten sich ausschliesslich mit der Pandemie, als gäbe es keine anderen Krisen weltweit.

Mein Eindruck ist, dass ich einfach auf den Lauf der Dinge und die Unvorhersehbarkeit reagiert habe. Mit mehr oder weniger spontanen Reaktionen auf das, was vor sich ging, aber auch irgendwie in seinen Dimensionen schwer fassbar war. Die in dieser Zeit entstandenen grossformatigen Bilder gleichen einer Sequenz, welche den Verlauf der Krise bis in den Sommer hinein widerspiegelt: "spreading"; "Corona in the air" (oder in "full swing"); "distance"; "landscape" (as a dream); "managing"; "tracing". Ich empfinde die Arbeiten keineswegs als trist oder düster. Im Gegenteil, deutliche Farbakzente und starke Kontrast weisen auf den Kampf zwischen Virus und Wirt hin, vielleicht aber auch auf die Hoffnung, dass wir alle all das gut überleben und möglichst bald hinter uns bringen; das Virus selbst will ja überleben und braucht uns lebendig! In diesem Zusammenhang ist auch mein Beitrag zur Verbesserung der Globalen Gouvernanz vor dem Hintergrund der aktuellen und zukünftiger Pandemien entstanden. Man findet ihn auf der Website der "Cooperative Security Initiative" (CSI) sowie (gekürzt) auf der Seite "Meinung & Debatten" der Neuen Zürich Zeitung NZZ vom Mittwoch, 5. August 2020. 

Die Monate waren darüber hinaus geprägt von intensiven familiären Bindungen, vom täglichen gemeinsamen Kochen und langen Spaziergängen mit unserer Hündin Hippy aus Georgien. Und nicht zuletzt fällt in diese "unbewegte" Zeit mein Engagement als Vermittler im Konflikt in Kamerun. Doch das ist eine andere und lange Geschichte.


 

11. - 13. Oktober 2019: DE KUNSTMOLERS UT HOLM gaben einen Einblick in die Vielfalt ihres künstlerischen Schaffens: Bilder mit unterschiedlichsten Motiven und Techniken, von kleinen Zeichnungen über Aquarelle bis hin zu grossformatigen Öl- und Acrylbildern.


13. - 16. Juni 2019: WELLENBERGE SO HART WIE GESTEIN, Günther Baechler präsentierte in der Galerie Kunsthof Holm seine Arbeiten der vergangenen zwölf Monate. Nach fast vierzig Jahren Engagement in der Friedensforschung und Diplomatie stand diese erste Einzelausstellung für den Beginn einer vertieften künstlerischen Auseinandersetzung mit den Themen Umweltzerstörung, Krieg und Frieden. Gut zweihundert Besucherinnen und Besucher kamen von nah und fern, um sich die Ausstellung anzusehen. Sowohl die thematischen Schwerpunkte als auch die grossen Formate und die unterschiedlichen Techniken und eingearbeiteten Materialien stiessen auf Interesse und führten zu angeregten Gesprächen mit dem Künstler.

Maren Haartje vom Kunsthof Holm begrüsste die Anwesenden und beleuchtete einige Stationen auf dem gemeinsamen Lebensweg. Sie wies in ihrer persönlichen Einleitung darauf hin, dass die Biographie von Günther seit jeher von den beiden sich überschneidenden Dimensionen Kunst und Engagement für den Frieden geprägt war.

Der Laudator, Alexander Carius vom Berliner Institut "adelphi", arbeitet seit vielen Jahren mit Günther Baechler in der Politikberatung zu den Auswirkungen des Klimawandels zusammen. Er wies eindringlich auf die Gefahren hin, welche die lokalen Auswirkungen der klimatischen Veränderungen vor allem für Gesellschaften in Afrika darstellen. Damit bildete er die Brücke zwischen realen Vorkommnissen und den ausgestellten Arbeiten, die sich u.a. mit Konflikten im Sudan und anhaltenden Dürren in vielen Regionen der Welt befassen.

Günther Baechler hat für die Ausstellung einen Text verfasst, welcher seine Herangehensweise, Motivation und künstlerische Umsetzung verdeutlicht und erläutert. Sie finden den Text und ein Verzeichnis der ausgestellten Arbeiten auf dieser Website unter "Themen" und "Texte".

Fotos von den 13 Arbeiten  

Vernissage am 13. Juni 2019

Detailansichten

22. - 30. März 2019: ZUSAMMENSPIEL, eine gemeinsame Ausstellung von Hiltrud Schmidt-Biemer und Marion Mentzel. Die Ausstellung wurde von Jörgen Habedank eröffnet.

Hiltrud Schmidt-Biemer aus Wedel zeigte neben ihren frühen Werken, Körperlandschaften in Öl auf Leinwand, abstrakte, ausdrucksstarke und grossformatige Arbeiten, Lichtobjekte aus Stahl und bemalte Seide; und sie brachte die ersten Bilder ihrer Enkelin mit, quasi die Gegenüberstellung von Fantasien.


Die gestylten Frauenköpfe von Marion Mentzel aus Klein Flottbek schauten einerseits versonnen in die Ferne und einen trotzdem ganz direkt an, während ihre Fantasietiere aus ihrer eigenen Welt blickten. In ihren Bildern liessen sich bei längerer Betrachtung immer neue Wesen erkennen.

15. März 2019: Robert Habeck im Kunsthof Holm

Die Grünen in Holm haben zu ihrem 3. Holmer Bürgerforum in den Kunsthof Holm eingeladen. "Was hat Holm mit Europa zu tun?" war das Thema des Abends und Gastredner Robert Habeck, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und ehemaliger Umweltminister in Schleswig-Holstein diskutierte im voll besetzten Kunsthofmit interessierten Holmer Bürgerinnen und Bürgern und rief eindringlich dazu auf, sich an der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beteiligen, damit Europa demokratisch stark bleibt. 

 8. - 17. März 2019: Themenausstellung "Konflikt" 

Am 10. September 2019 haben sich Künstlerinnen und Künstler des Vereins KiM (Kunst im Mittelpunkt) im Kunsthof Holm getroffen und mit dem Thema "Was ist ein Konflikt?" befasst. Daraus sind Arbeiten entstanden, die nun von sechs Künstlerinnen und fünf Künstlern vorgestellt wurden. Die Ausstellung wurde von Maren Haartje und Günther Baechler kuratiert. Der Themenabend "Dem Konflikt eine Farbe geben" am 13. März 2019, in den Günther Baechler und Jörgen Habedank einführten, bot denn auch eine gute Gelegenheit mit Künstlern und Interessierten diese Frage zu vertiefen. 24 Schülerinnen und Schülern der Holmer Schule kamen in die Ausstellung und setzten sich mit der Konflikt-Thematik der Bilder auseinander. Sie haben sich inspirieren lassen und ihre Gedanken dazu gemalt. Insgesamt besuchten um die 500 Interessierte die Ausstellung.

Link: www.kimkunst.de


15. Dezember 2018: "Klänge des Friedens"

Der Vortrag von Professor Dieter Senghaas aus Bremen löste bei dem interessierten Publikum eine angeregte Diskussion über die Thematisierung von Krieg und Frieden in Werken der klassischen und neuzeitlichen Musik aus. Ist Frieden in der Kunst langweiliger als der Krieg und das Schlachtengetümmel? Dieter Senghaas zeigte am Beispiel von achtzehn ausgesuchten Werken aus verschiedenen Epochen, dass dem keineswegs so ist. In seinen fundierten Analysen, welche sowohl friedens- als auch musikwissenschaftlich begründet sind, konnte er in seinem faszinierenden Hörbericht auf die Polarisierung von Krieg und Frieden, Finsternis und Licht in den Kompositionen verweisen. Nicht nur das: auch das Dialogische zwischen hell und dunkel, welches Komponisten wie Beethoven gekonnt und differenziert einsetzten, um auch dem Frieden oder den Menschenrechten eine alles andere als blasse oder langweilige Stimme zu verleihen, kam zur Sprache. In der Diskussion wurde darauf verwiesen, dass gerade das Dialogische bzw. in der Kunst – nicht nur in der Musik, sondern auch der bildenden Kunst und anderen Ausdrucksformen – zu neuen und kreativen Auseinandersetzungen mit dem Thema geführt haben.
Der Kunsthof Holm führte 2018 drei Diskussionsveranstaltungen durch, welche ausgehend von der Friedensthematik das Bewusstsein für die Fragilität unserer scheinbar stabilen Verhältnisse aufzeigen und vor allem Künstlerinnen und Künstler zu neuen Ideen anregten. Die Gespräche werden im nächsten Jahr weitergeführt werden.
Für diejenigen, welche sich weiter mit den von Dieter Senghaas präsentierten Komponisten und der Friedensthematik befassen möchten, seien hier kurz die Namen aufgelistet: Georg Muffet, Xiaoyoung Chen, Georgy Ligeti, Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner, Georg Friedrich Händel, Gustav Holst, Sir Karl Jenkins, Ludwig van Beethoven, Biagio Marini, Anton Webern, Hanns Eisler, Karl Amadeus Hartmann, Guillaume Dufay, Jean-Philippe Rameau, Olivier Messiaen, Marc-Antoine Charpentier.

Eine Einführung von Dieter Senghaas zum Thema ist auf der Website gespeichert unter

THEMEN => Texte 

23. November - 2. Dezember 2018: "Verwurzelt"

Die Malerin Elke Werner zeigte an der sehr gut besuchten Ausstellung Collagen, Enkaustik und Objekte. Website Elke Werner: www.elkewerner-arts.de

Am Themenabend "Natur in der Kunst. Ein spannungsvolles Wechselverhältnis" diskutierten Elke Werner und Günther Baechler mit den Gästen darüber, wo und wie sich Kunst von Natur unterscheidet. Im Zentrum stand die Frage, wo sich der kreative Prozess des Kunstschaffens von den natürlichen bzw. vorgefunden Gegebenheiten in der Natur absetzt. Viele zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler gehen in die Natur, um Materialien zu finden, die sie in ihre Werke einbauen oder für Installationen  verwenden können. Im Laufe einer regen Diskussion wurde auch erörtert, was die Kunst für den Schutz und Erhalt der natürlichen Umwelt leisten kann. Es ist wohl kein Zufall, dass gerade vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungswahrnehmungen die Kunst von Elke Werner, die der vergänglichen Natur, wie Blättern, Wurzeln und Rinden eine Wertschätzung beimisst, so viele Menschen anspricht.

14.-16. September 2018: "Kulturverein Holm"

Künstlerinnen und Künstler des Kulturvereins Holm stellten ihre Werke im Kunsthof Holm aus: Malgruppen, die "Kunstmolers ut Holm", die Arbeitskreise Fotografie, Töpfern, Philatelie, Malen mit dem 3D-Stift usw. Eröffnet wurde das Kulturwochenende von den Jagdhornbläsern Holm. Der Holmer Liedermacher Tim Lindemann beendete die Veranstaltung mit einem Gastspiel.

10. September 2018: "Was ist ein Konflikt?"

EineDiskussion zur Vorbereitung einer thematischen Ausstellung. KIM (Kunst im Mittelpunkt) ist eine Gruppe aktiver Künstlerinnen und Künstler in der Region, welche beschlossen hat, sich künstlerisch dem Thema "Konflikt" zu widmen. Zur Vorbereitung hat sich KIM im Kunsthof Holm mit Günther Baechler getroffen, um sich mit dem Begriff und den Dimensionen der Thematik auseinanderzusetzen. Günther machte anhand einer "mind map" Elemente der Begrifflichkeit deutlich, die vor allem aus der Mediation stammen. Er stellte verschiedene Definitionen vor (u.a. von Professor Fritz Glasl aus Salzburg), die von einem sozialen und interaktiven Verhältnis von mindestens zwei Konfliktparteien ausgehen. Entscheidend ist dabei, dass ein Konflikt bereits dann vorliegt, wenn nur eine der involvierten Seiten den Eindruck einer Unstimmigkeit oder Spannung hat. Er zeichnete die verschiedenen Stränge auf, welche zu einem umfassenden Verständnis einer Konfliktbeziehung gehören: die Parteien, die Ursachen, die Dynamik bzw. der Konfliktverlauf sowie die Konfliktgegenstände oder -themen. Die Runde diskutierte angeregt eine ganze Bandbreite von Konflikten, vom Familienstreit über Ressourcenkonflikte bis hin zu Machtkämpfen im politischen oder internationalen Bereich. Die KIM-Mitglieder waren davon überzeugt, dass die rege Diskussion und Exploration des Begriffs für ihre jeweils individuelle visuelle Umsetzung des Themas sehr hilfreich war. KIM plant, die Ergebnisse anlässlich einer thematischen Ausstellung im Frühjahr 2019 auf dem Kunsthof Holm vorzustellen.

Vom 19. - 23. Juli  2018 schlugen die Schweizer cape2cape Fahrer ihre Zelte bei uns für einen Zwischenstopp auf, um Holm, die Elbe und Hamburg kennenzulernen. Sie sind vor 6 Wochen am Nordkapp gestartet, ihr Ziel ist Cape Town in Südafrika, das sie in anderthalb Jahren erreichen wollen. Wir wünschen ihnen weiterhin eine gute Fahrt. Man kann ihre Route verfolgen auf www.cape2cape.org

8. Mai 2018: "Kunst in der Konfliktzone"

Ein Gespräch über den Stellenwert von Kunst in internationalen Friedensprozessen mit Dr. Dagmar Reichert (Leiterin der artasfoundation) und Dr. Günther Baechler (Sondergesandter des amtierenden OSZE-Vorsitzenden für den Südkaukaukasus), moderiert von Maja Leo (Stipendiatin des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben)

Die Themenbeiträge sind als pdf.-Dokument auf dieser Websiteunter THEMEN -> Texte abgespeichert

 

Mai 2018: Impressionen aus Georgien

Rosenernte in Argokhi mit den Frauen der Frauenkooperative CHADUNA

6. April 2018: Mitgliedertreffen KiM Kunst im Mittelpunkt



DEMOKRATISCHER UMBAU:

Fotografische Eindrücke aus Georgien

von Guy Jost

Vernissage Freitag, 10. November 2017


 „Tag des offenen Denkmals“

10. September 2017

Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem Europäischen Denkmaltag. Das Thema „Gemeinsam Denkmale erhalten“ griff den Vorschlag des Europarats auf, die European Heritage Days in diesem Jahr schwerpunktmäßig dem überregionalen Motto „Heritage and Communities“ zu widmen. Der Tag des offenen Denkmals war der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats und stand unter dem Motto „Macht und Pracht“.

Für den Kreis Pinneberg war die Behörde Denkmalpflege zuständig. Gemeinsam mit der IG Bauernhaus Elbmarschen wurden der 2015 umgebaute Kuhstall und die Wohnung auf dem ehemaligen Heuboden zur Besichtigung empfohlen. Der Hinweis wurde in regionalen Zeitungen publiziert.

Der Architekt A. Thams, der seit 30 Jahren mit der IG Bauernhaus zusammen arbeitet, hat sowohl die Wohnung als auch das Atelier umgebaut. Den Umbau des Kuhstalls hat er mit einer Dia-Show anschaulich präsentiert: so konnte man sich überhaupt vorstellen, wie aus einem alten Stall, der lange Zeit leer stand, ein modernes Atelier mit behaglicher Atmosphäre geworden ist.

Fazit: Es war ein gelungener Auftakt, um unser Konzept an diesem Anlass vorzustellen. Mir wurde bewusst, wie eng unsere Themen auch mit den Veränderungen auf dem Hof, dem Dorf, der Region zusammenhängen. Viele kannten meinen Grossvater Henry Haartje oder meinen Vater Heinz Haartje und freuen sich, dass nun eine „Haartje“ das Atelier KUNSTHOF HOLM auf dem Haartje Hof übernommen hat.

Maren Haartje



Die alten Ziegel des abgerissenen Hühnerstalls, der davor das Backhaus war, wurden im Eingangsbereich neu verlegt


Zeitungsbericht im Wedel Schulauer Tageblatt

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